Regionalgesellschaft SRG.D

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Konstruktiv-kritische Programmbegleitung bleibt prioritär

Die qualifizierte Auseinandersetzung mit dem Radio-, Fernseh- und Online-Angebot von SRF steht im Mittelpunkt der Gremienarbeit der SRG.D. Die Programmkonzepte und Prüfungsanträge haben den Praxistest als Instrumente der institutionalisierten Programmdiskussion bestanden: Im März 2013 hiess der Regionalvorstand die formal neu gestaltete Version der SRF-Programmkonzepte (2014–2017) gut.

Im April nahm der Regionalrat die Stellungnahmen des Regionalvorstands zu drei Prüfungsanträgen entgegen; seit Oktober 2010 wurden insgesamt 29 Prüfungsanträge gestellt.

Dialog mit erweitertem Radius

Der Dialog über die Programme von SRF wird von der SRG.D verstärkt auch gegen aussen geführt: Diente eine erste «Medientagsatzung» 2012 dem Austausch zwischen Gremienmitgliedern und Programmverantwortlichen, fand die Fortsetzung 2013 in einem erweiterten Teilnehmerkreis statt. Nach dem Thema «Wie kommt Qualität ins Programm?» ging die SRG.D mit externer Beteiligung der Frage nach: «Wie kommt Qualität zum Publikum?». Ziel war es, die Positionen wichtiger Player im Distributionsgeschäft kennenzulernen und die Chancen und Risiken auszuloten, die der SRG und dem von ihr erbrachten Service public daraus erwachsen.

Gezielt auch mit Jüngeren kommunizieren

Eigene Publikationen und Veranstaltungen sind neben der Gremienarbeit die wichtigsten Instrumente der SRG.D, um den Dialog über den medialen Service public zu führen. Im Mai hat die Regionalgesellschaft deshalb zusätzlich zu den bestehenden Instrumenten die Online-Plattform «SRG Insider» lanciert. Sie soll speziell Jüngere auf den Service public der SRG aufmerksam machen. Neben Facebook ist die SRG.D neu auch auf Twitter präsent.

Im Eventbereich wagte die SRG.D den Schritt, an Publikumsmessen aufzutreten. An der Olma in St. Gallen erfolgte der Start zur Roadshow «Spiegel der Schweiz». Sie visualisiert das Spiegelhafte, das Abbildende von Radio und Fernsehen und macht die SRG und ihre Medien so für ein breites Publikum erlebbar. 

Auf Opinion-Leader-Ebene knüpfte die SRG.D Kontakte zu Universitäten und Fachhochschulen. Auf ein Direct-Mailing reagierten Rektorate und Institutsleitungen breit und positiv. Als Nächstes stehen erste direkte Begegnungen an, um die Möglichkeiten weiterer Kontakte und Kooperationen auszuloten.

Mitgliederwerbung in Radio und Fernsehen – und sur Place

Für die Mitgliederwerbung sind Trailer in den SRF-Programmen nach wie vor essenziell. Neu warb die SRG.D zusammen mit den Mitgliedgesellschaften auch an den Aussenauftritten von «SRF bi de Lüt» um Mitglieder. Für die Mitgliederpflege setzte sie wieder auf eine Einladung zu den Solothurner Filmtagen und zum Welttheater in Einsiedeln. Hinzu kamen Sendungsbesuche, Studioführungen sowie regelmässige Ticketverlosungen. 

Die SRG.D zählte Ende 2013 (ohne SRG SSR Svizra Rumantscha) 15 572 Mitglieder, 169 mehr als ein Jahr zuvor.

Personelle Wechsel in den Gremien

In den Gremien der SRG.D waren einzelne Wechsel zu verzeichnen: Für die Richterin Alexia Heine wählte der Regionalrat die Islamwissenschafterin und Publizistin Amira Hafner in den Regionalvorstand. Im Publikumsrat ersetzte der Theologe Martin Peier den kirchlichen Informationsbeauftragten Frank Worbs, die Mediengewerkschafterin Nina Scheu kam für die Travail-Suisse-Mitarbeiterin Therese Schmid ins Gremium, und der Ostschweizer Medienwissenschafter Thomas Merz löste den Pädagogen Arthur Oehler ab.

2014 im Zeichen der Kontinuität

Die konstruktiv-kritische Programmbegleitung und der Dialog über den medialen Service public bleiben Kernaufgabe der SRG.D. Zwei Projekte, die 2013 gestartet sind, sollen fortgeführt werden: Die Roadshow «Spiegel der Schweiz» wird an weiteren Messen zu sehen sein, und die Online-Plattform «SRG Insider» soll die Brücke zu jüngeren Medieninteressierten schlagen und zu einem Markenzeichen für das zivilgesellschaftliche Engagement der SRG.D werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird die nationale Mitgliedertagung sein, die 2014 erstmals von der SRG.D in Luzern organisiert wird. 

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