SRG SSR

Zahlen und Fakten zu den Mitarbeitenden

Eckwerte und Informationen zu unseren Mitarbeitenden

Die SRG bietet attraktive Anstellungs- und Arbeitsbedingungen, faire Löhne und angemessene Sozialleistungen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um qualitativ hochstehende Radio-, Fernseh- und Online-Angebote zu produzieren und die Leistungen des Service public zu erbringen. Als wichtigste Arbeitgeberin im Radio- und Fernsehbereich leistet die SRG einen wesentlichen Beitrag zu einem vielfältigen Arbeitsmarkt für Medienschaffende in der Schweiz.

Rund 6000 Arbeitsplätze

Ende 2017 arbeiteten 6093 Personen in einem Voll- oder Teilzeitpensum bei der SRG. Rund zwei Drittel von ihnen sind in der Programmgestaltung oder in der Produktion und Technik tätig, rund ein Drittel arbeitet in der Informatik und anderen Supportfunktionen wie Finanzen, Human Resources und Kommunikation.

Die Mitarbeitenden der SRG haben – je nach Beschäftigungsgrad und Funktion – unterschiedliche Verträge: 2017 unterstanden 85,4 Prozent der Mitarbeitenden dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV), 8,4 Prozent gehörten dem Kader an. Die restlichen 6,2 Prozent arbeiteten weniger als 30 Prozent und hatten deshalb einen individuellen Arbeitsvertrag (IAV).

HR-Ziele in der Unternehmensstrategie

Die SRG setzt auf die interne Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden und plant die Nachfolge von Schlüsselpositionen. In ihrer Unternehmensstrategie hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil im Kader bis 2020 auf 30 Prozent zu erhöhen. Mit aktuell 28 Prozent ist die SRG zwar nicht mehr weit davon entfernt. Allerdings schwankt der Wert je nach Unternehmensbereich – in den technischen Bereichen liegt er unter 20 Prozent.

Ein weiteres Ziel ist die Erhöhung des Anteils an «Digital Natives» (Personen mit Jahrgang 1980 und jünger) sowie eine gute Durchmischung aus allen Altersgruppen und Lebenswelten des Publikums. Denn die Digitalisierung und der Umbruch der Medien stellen die SRG und ihre Mitarbeitenden vor grosse Herausforderungen. Deshalb setzt die HR-Strategie einen besonderen Akzent auf den «Digital Shift», indem sie die Polyvalenz der Mitarbeitenden und ihre Mobilität von Medium zu Medium weiter fördert.

Personalbestand 2008–2017

4975 Vollzeitstellen

Bei der SRG arbeiten rund 6000 Personen. Die Zahl der Angestellten ist 2017 leicht gestiegen. Die Vollzeitstellen liegen seit 2016 wieder unter 5000. Über die letzten zehn Jahre betrachtet haben sie sich wenig verändert: Die Zunahme der Vollzeitstellen in dieser Zeit beträgt zwei Prozent.

Personalbestand 2017 nach Vertragskategorie

5206 Personen im GAV

2017 war die überwiegende Mehrheit der SRG-Mitarbeitenden (5206 Personen oder 85,4 Prozent inklusive Auszubildende) dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. Knapp ein Zehntel (509 Mitarbeitende oder 8,4 Prozent) gehörten dem Kader an, und 378 Personen (6,2 Prozent) hatten einen individuellen Vertrag (in diese Kategorie fallen Mitarbeitende mit einem Pensum unter 30 Prozent).

Mitarbeitende nach Geschlecht 2017

43% Frauen

Mit einem Frauenanteil von 43 Prozent ist das Geschlechterverhältnis in der SRG relativ ausgeglichen; bei journalistischen Funktionen beträgt der Frauenanteil 44 Prozent. Im Bereich Technik und Produktion indes sind die Männer deutlich stärker vertreten. Beim GAV-Personal beträgt der Frauenanteil 45 Prozent, bei den Kadern 28 Prozent. Der Verwaltungsrat SRG hat das strategische Ziel festgelegt, den Frauenanteil im Kader bis 2020 auf 30 Prozent zu erhöhen. Die SRG hat diverse Massnahmen ergriffen, um Frauen für Kaderfunktionen zu motivieren und ihnen gute Rahmenbedingungen zu bieten.

Mitarbeitende mit Teilzeitbeschäftigung 2017

54% Teilzeit

Teilzeitarbeit ist in der SRG stark verbreitet – mehr als die Hälfte der GAV-Mitarbeitenden sind nicht in einem Vollzeitpensum angestellt (als Teilzeitarbeit gilt in der SRG ein Pensum von 90 Prozent oder tiefer). Beim GAV-Personal beträgt der Teilzeitanteil 57 Prozent. Im Kader ist er mit 17 Prozent noch vergleichsweise tief. Um den Teilzeitanteil bei den Kadern zu erhöhen, werden Teilzeitpensen bei jeder Neubesetzung thematisiert und gefördert.

Mitarbeitende mit Teilzeitbeschäftigung nach Geschlecht 2016

41% Männer

Wie in vielen anderen Unternehmen arbeiten auch in der SRG deutlich mehr Frauen Teilzeit als Männer. Während mehr als zwei Drittel der Frauen (71 Prozent oder 1892 Personen) in einem Teilzeitpensum angestellt sind, sind es bei den Männern vier von zehn (41 Prozent oder 1415 Personen). Auf Kaderstufe ist der Anteil wiederum tiefer: 33 Prozent der Kaderfrauen und nur 10 Prozent der Kadermänner arbeiten Teilzeit.

Altersgruppen 2013–2017

45 Jahre

Die Mitarbeitenden der SRG sind durchschnittlich 45,2 Jahre alt und arbeiten seit 12,8 Jahren bei der SRG. Die Verteilung über die verschiedenen Altersgruppen ist ausgeglichen. Von 2013 bis 2016 hat der Anteil der unter 40-Jährigen kontinuierlich abgenommen. Die SRG hat darum in ihrer Unternehmensstrategie als Ziel formuliert, den Anteil an «Digital Natives» (Jahrgänge 1980 und jünger) zu erhöhen. Dies soll erreicht werden, indem mindestens die Hälfte der neu eintretenden Mitarbeitenden unter 35 Jahre alt ist. Die Massnahme zeigt Wirkung: 2017 hat der Anteil der unter 40-Jährigen um 40 Personen zugenommen.

Mitarbeitende nach Landessprachen 2017

12 Sprachen

Die SRG ist auch sprachlich und kulturell ein Abbild der Schweiz: 46 Prozent der Mitarbeitenden sprechen (Schweizer-)Deutsch, 32 Prozent Französisch, 20 Prozent Italienisch und 3 Prozent Rätoromanisch. Neben den 4 Landessprachen sprechen die Mitarbeitenden mindestens 8 weitere Sprachen. Insgesamt sind im Personal der SRG 31 Nationalitäten vertreten.

Nettofluktuation 2013–2017 (GAV und Kader)

3,0% netto

Die Nettofluktuation erfasst die Kündigungen, die durch die Mitarbeitenden selbst erfolgen. Sie ist mit 3,0 Prozent im Vergleich zu anderen Schweizer Grossunternehmen tief (Vergleichswert: 6,8 Prozent*). Beim GAV-Personal liegt sie bei durchschnittlich 3,2 Prozent und bei den Kadern bei 2,0 Prozent. Die Gründe für diese verhältnismässig tiefen Werte liegen zum einen in der hohen Verbundenheit mit dem Unternehmen (Commitment) und zum anderen im Arbeitsmarkt: Er ist für journalistische und technische Funktionen wegen der hohen Spezialisierung eher limitiert, speziell im Bereich der audiovisuellen Medien.

Brutto-/Nettofluktuation 2013–2017 (GAV und Kader)

6,0% brutto

Die Bruttofluktuation umfasst Kündigungen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sowie alle Pensionierungen. Grund für die hohen Werte 2013 und 2016 sind: Per Ende 2013 gab es viele Pensionierungen – ausgelöst durch den Primatwechsel der Pensionskasse per 1. Januar 2014. Und 2016 erfolgte ein Stellenabbau, den die SRG mit vorzeitigen Pensionierungen, Kündigungen und Pensenreduktionen umgesetzt hat. Mit 6,1 Prozent (Durchschnitt der letzten fünf Jahre) ist die Bruttofluktuation der SRG im Vergleich zu anderen Schweizer Grossunternehmen tief (Vergleichswert: 10,6 Prozent*).

Interne Kaderrekrutierung 2013–2017

72% im Schnitt

Dieser Indikator misst den Anteil an neuen Kadern, die intern rekrutiert wurden. Ein hoher Wert ist ein Indiz für attraktive Entwicklungsperspektiven: Dank interner Personalentwicklungsmassnahmen werden jährlich etwa 10–15 Personen für eine Kaderposition rekrutiert. Von 2013 bis 2016 hat die SRG ihren Zielwert von 75 Prozent zweimal erreicht. Der Grund für den Rückgang 2017: Die SRG musste zahlreiche Fachspezialisten extern rekrutieren.

Krankheitstage 2013–2017, SRG im Vergleich zum Markt

6,4 Tage

Die Absenzenrate umfasst die Anzahl Tage, an denen ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin infolge Krankheit nicht arbeiten kann. Sie lag bei der SRG über die letzten 5 Jahre betrachtet relativ konstant bei 6–7 Tagen pro Jahr (GAV/IAV). Die SRG liegt damit leicht unter dem Vergleichswert anderer Schweizer Grossunternehmen von rund 8 Tagen **.

Investitionen in die Aus- und Weiterbildung 2016/2017

CHF 7 586 000

Die SRG investierte in den letzten drei Jahren jährlich rund 7,5 Millionen Franken oder 1,4 Prozent der Gesamtlohnsumme in die interne und externe Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Der Betrag umfasst die Ausgaben für Kurse beziehungsweise Referenten und die Lohnkosten für Lernende und Stagiaires. Der tiefere Wert 2016 ist auf die Aussetzung eines Stagiaireprogramms von RSI zurückzuführen – ein neuer Lehrgang hat Anfang 2017 gestartet. Mit 2,5 Ausbildungstagen pro Jahr liegt die SRG etwas unter dem Marktdurchschnitt (Vergleichswert Schweizer Grossunternehmen: 3,3 Tage*).

Lernende und Stagiaires 2013–2017

2,1% im Schnitt

Mit Stages ermöglicht die SRG dem journalistischen Nachwuchs den Berufseinstieg. Die Stagiaires durchlaufen während 12–24 Monaten ein Programm mit Schwerpunkt auf der journalistischen «On the job»-Ausbildung. Auch Kurse für die Programmschaffenden stehen ihnen offen (Sprechtechnik, Videohandwerk, Medienrecht). Der Rückgang 2016 ist auf die Aussetzung eines Stagiarieprogramms von RSI zurückzuführen (siehe oben). Im Vergleich zu den Stagiaires ist der Anteil an Lernenden eher tief. Grund: Es gibt in der Schweiz viele Berufslehren für technische Berufe und Supportfunktionen, nicht aber für journalistisch-publizistische Tätigkeiten.

Personalbefragung 2006–2015

Hohe Verbundenheit

Die nationale Personalbefragung hat alle zwei Jahre stattgefunden. Die Entwicklung der Ergebnisse zeigt: Die Verbundenheit mit dem Unternehmen (Commitment) und die Arbeitszufriedenheit sind auf relativ hohem Niveau stabil geblieben, ja in den letzten Jahren sogar leicht gestiegen. Auf einer Skala von 0 bis 100 können Werte zwischen 70 und 80 Punkten als gut bezeichnet werden. 2017 hat die SRG beschlossen, Inhalt und Systematik der Befragung zu ändern: 2018 wird die neue Methode in der Generaldirektion getestet.

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