SRG.D
Bewegung, Teamwork und volle Kraft voraus
Neue Formate und Konzepte, national und regional gebündelte Kräfte und ein Präsidiumswechsel: Ein bewegtes Jahr liegt hinter der SRG.D, in dem sie sich stets von der Strategie leiten liess und den Fokus auf die wirkungsbasierte Umsetzung und das sich ständig verändernde Umfeld legte.
Andreas Häuptli trat Ende März auf eigenen Wunsch als Präsident zurück. Mit Cécile Bachmann und Sonja Kuhn, den Präsidentinnen der SRG Zürich Schaffhausen und der Region Basel, konnte eine kompetente interimistische Co-Leitung gefunden werden. Herzlichen Dank für das Engagement! Im September wählte der Regionalrat Lukas Bruhin zum neuen Präsidenten. Er bringt langjährige Erfahrungen in föderalen Strukturen mit, von denen die Geschäftsstelle der SRG.D bereits in den ersten Monaten nach seiner Wahl profitieren konnte.
Dialog und Nähe zum Publikum
Im November schloss der neu konzipierte Publikumsrat die ersten beiden Dialogfenster ab. An einem gemeinsamen Schlussevent mit Programmschaffenden und Publikum zeigte sich, dass beide Seiten den direkten Kontakt sehr schätzen. Eine wichtige Brücke zwischen der SRG und dem Publikum bildet auch die Ombudsstelle, die dieses Jahr wieder alle Hände voll zu tun hatte.
Eine Kernaufgabe der SRG.D ist, die öffentliche Debatte zur medialen Grundversorgung anzuregen und zu führen. In einer neuen Videoreihe vermittelte Host Luana komplexe Fragen aus der Online-Community – einfach, verständlich und manchmal auch mit einem Augenzwinkern.
Host Luana beantwortet Fragen aus der Online-Community der SRG.D. (Video: SRG.D)
Von Eurovision bis Volksfest: Grossanlässe im Fokus
Dieses Jahr standen mehrere nationale und internationale Grossereignisse im Zentrum: der ESC, die Frauenfussball-EM, die Freestyle-WM und das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF). Der Höhepunkt war die Roadshow «SRG SSR On the Road to Basel», die alle vier Regionalgesellschaften gemeinsam veranstalteten.
Konzerte von Looppoli (italienische Schweiz), Marie Jay (Westschweiz), Mattiu (rätoromanische Schweiz) und Cachita (Deutschschweiz), Bild: SRG.D / Gian Vaitl
In jeder Sprachregion traten die Acts gemeinsam auf – ein Statement für Zusammenhalt sowie sprachliche und musikalische Vielfalt. Das Finale der Roadshow war die Aufführung des ESC-Siegersongs von 1988, «Ne partez pas sans moi» von Céline Dion, der während des ESC auf dem Barfüsserplatz in Basel viersprachig gesungen wurde.
Das «Making of» der viersprachigen Version von «Ne partez pas sans moi» von Céline Dion am ESC 2025
Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Mollis setzte die SRG.D an einem Stand das Thema «Zusammenhalt» in Szene und sprach mit dem Publikum über das Schwingen im Fernsehen.
Regionales Engagement
Auch 2025 setzten sich die Mitgliedgesellschaften der SRG.D engagiert für den Dialog und die Verankerung der SRG in der Bevölkerung ein. Mit der Talkreihe «SRG.Diskutiert» starteten sie ein neues Format. Im Zentrum stehen aktuelle Fragen zur Rolle der Medien in der Gesellschaft – mit Stimmen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur sowie aus dem Publikum. Begleitend dazu entstanden Social-Media-Clips und eine Doku-Reihe.
Die Schweiz: vier Sprachen, ein Land und Medien, die uns verbinden («SRG.Diskutiert»)
Regionalgesellschaft SRG.D
Mitglieder: 17’017 (Stand Ende 2025)
Präsident: Lukas Bruhin
Regionalsekretärin: Lea Rindlisbacher
Website: www.srgd.ch